Wohnen
Zimmer vorher nachher: Checkliste für passende Fotos
Wo du stehst, welches Objektiv du nutzt und wie du den Raum beleuchtest, damit Vorher-Nachher-Fotos von Renovierung und Deko genau passen.
Von Ahmet KütükAktualisiert 5 Min. Lesezeit

Damit Zimmer-Vorher-Nachher-Fotos übereinstimmen, fotografierst du beide aus derselben Ecke oder demselben Türrahmen, in derselben Höhe, mit demselben Objektiv (nicht zwischen 0,5× und 1× wechseln), zur gleichen Tageszeit und mit denselben eingeschalteten Lampen. Nimm feste Punkte wie Fensterrahmen und Bodenlinie mit ins Bild und richte sie beim Nachher-Foto wieder aus.
Vorher-Nachher-Posts von Renovierung und Einrichtung gehören zu den befriedigendsten Inhalten im Netz und zu denen, die am häufigsten verschenkt werden. Nach dem Makeover sieht der Raum anders aus, deshalb findest du kaum wieder, wo du genau standest, und Weitwinkel-Objektive von Handys übertreiben kleine Positionsunterschiede.

Bevor du anfängst: das Vorher richtig fotografieren
Das Vorher-Foto ist das, das du nicht wiederholen kannst; nimm dir eine Minute:
- Wähle den Winkel, den das Nachher haben soll. Meist eine Ecke oder ein Türrahmen, der zwei Wände zeigt.
- Nimm feste Punkte mit ins Bild: Fenster, Türrahmen, Deckenlinie, Heizkörper. Sie ändern sich beim Makeover nicht und sind das, woran du später ausrichtest.
- Halte das Handy gerade und vertikale Linien senkrecht. Wände, die im Vorher kippen, kippen im Nachher anders.
- Notier die Stelle: „Türrahmen, Handy auf Schulterhöhe, 0,5×-Objektiv“. Schreib es auf oder füge es als Notiz zur Aufnahme hinzu.
- Fotografiere mehrere Winkel. Welcher die beste Geschichte erzählt, weißt du erst, wenn die Arbeit fertig ist.
Die Checkliste fürs Nachher-Foto
| Prüfen | Warum |
|---|---|
| Gleiche Position | Ein halber Schritt verändert, wie groß der Raum wirkt |
| Gleiche Höhe | Tiefer fotografiert wirken Decken höher |
| Gleiches Objektiv | 0,5× und 1× haben eine völlig andere Perspektive |
| Gleiche Tageszeit | Richtung und Farbe des Tageslichts ändern sich über den Tag |
| Gleiche Lampen an oder aus | Gemischtes warmes und kaltes Licht wirkt wie Bearbeitung |
| Gleiche Ausrichtung | Ein Vorher im Hochformat braucht ein Nachher im Hochformat |
Mit einem Ghost-Overlay ausrichten
Sich an die Position zu erinnern ist der schwierige Teil. Ein Ghost-Overlay legt das Vorher-Foto durchsichtig auf die Kamera: Du bewegst dich, bis Fensterrahmen, Tür und Bodenkanten auf ihrem Ghost liegen, und löst aus.
In MatchFrame öffnest du das Projekt, in dem du das Vorher-Foto gemacht hast, oder importierst ein älteres Vorher-Foto als Referenz; der Ghost ist da, wenn du Wochen später zurückkommst. Die App warnt dich auch, wenn die Tageszeit vom Vorher-Foto abweicht.
Mach heute deine Referenzaufnahme.
Kostenlos für iPhone und Android. Kein Konto nötig.
Das Nachher-Foto vorbereiten
- Räum vorübergehendes Chaos weg: Werkzeug, Kartons, Kabel. Das Vorher darf unordentlich sein; genau darum geht es.
- Lass dieselben Türen offen oder geschlossen wie im Vorher-Foto.
- Nicht überbearbeiten. Hell beide Fotos gleich stark auf oder keines.
So postest du es
- Feed: ein 4:5-Nebeneinander mit Vorher- und Nachher-Labels.
- Reels und Stories: ein 9:16-Swipe oder ein langsamer Schwenk vom Vorher zum Nachher.
- Lange Renovierung: eine Diashow durch die Etappen (Abriss, Baustelle, fertig).
Unsicher, was du wählen sollst? Siehe welches Vorher-Nachher-Format am besten wirkt. Hast du beide Fotos schon? Der kostenlose Vorher-Nachher-Generator richtet sie in deinem Browser aus und exportiert ein JPG oder Swipe-GIF.